Was, wenn unsere Töchter Fragen stellen...

Meine Gedanken zum heutigen #Frauenstreiktag in der #Schweiz - Oder: was wenn unsere Töchter Fragen stellen und ihre Schuhe ausziehn... ▫️ Vorweggenomen: Ich bin weder eine Emanze noch stelle ich unsere wunderbaren Männer in Frage. Nein. um Himmelswillen. Ich bin einfach für #Gleichstellung. Punkt. Es geht mir um Gleichstellung. Nicht mehr. Nicht weniger! ▫️ Ja wahrhaftig, es geht uns ja gut hinsichtlich Frauenrechten im Allgemeinen gegenüber ganz anderen Regionen auf der Welt, #nichtsdestotrotz oder genau deshalb frage ich mich: Braucht es einen Streiktag der Frauen? JA! ▫️ Ich finde es ist absolut tragisch dass wir überhaupt einen solchen Tag durchführen müssen, um gehört & gesehen zu werden! Natürlich braucht es deshalb einen... zumindest für diejenigen, welche die #Ungleichstellung tagtäglich spüren, ist es absolut notwendig, sich dieser #Demonstration #konsequenzlos anschliessen zu dürfen. #Frau muss ja nicht. Aber sie soll dürfen! ▫️ Ich fühle mich selber in meinem Job nicht diskriminiert jobeswegen. Bin aber #solidarisch unterwegs gedanklich für diejenigen, die es nach wie vor sind! ▫️ Ich stehe aber ein als #Mutter, welche damals noch nicht mal einen geregelten #Mutterschaftsurlaub geniessen konnte vor gut 18 Jahren, weil es diesen schlichtweg noch nicht einheitlich gab. Und heute aktuell: Wir diskutieren immernoch, aber jetzt über Vaterschaftsurlaub... Einen (1) Tag? ... lächerlich meiner Meinung nach! Spätestens jetzt werden auch unsere Söhne Frage stellen. Weil es uns ALLE angeht... ▫️ Was, wenn unsere KINDER fragen, Töchter wie Söhne? Geht sie alle beide an. #Zukunft gehört Töchtern wie Söhnen, unsere Zukunft, deren Zukunft. Gemeinsam. Alle #GLEICHsam oder? ▫️

Ich bin glücklich darüber, dass ich als Frau heute abstimmen darf... was ja auch nicht selbstverständlich sei... ;-) ▫️ Gleichstellung? - im Jahr 1981 hiess das Schweizer Volk den Verfassungsartikel gut (ich erinnere: nachdem das Frauenstimmrecht 1971 eingeführt worden ist. Bis zur Einführung des Frauenstimmrechts in allen Kantonen vergingen allerdings noch weitere knapp 20 Jahre bis 1990!) Eines der letzten Länder Europas, in welchen Frauen ebenfalls mitbestimmen durften... ▫️ Ich stehe ein für meine „freie Arbeit“ zu Hause, welche ich grösstenteils als Frau übernahm - und „nebenher“ arbeiten ging mit Kleinkinder. Nebenher? Ja. Nebenher...


Doppelmoralgeschichte eben... ganz normal für Frauen seit jeher. Ohne Wimpern zu zucken. Unsere Urgrossmütter, unsere Grossmütter... Auf dem Feld, auf dem Hof, in der Fabrik... Nebenher. Das hat sich nicht geändert. Auch heute arbeiten wir Frauen oft „nebenher“. Als Mütter, Pflegende, als „gemeinnützige Freiwilligenarbeits-„Leisterinnen“ ... ▫️ Aber zurück zu: „Was wenn unsere Töchter fragen“... ▫️ WARUM müssen unsere Mütter und Grossmütter mit halb so viel Rente auskommen wie unsere Väter & Grossväter? Weil sie rund 80 Prozent der unbezahlten Arbeit übernehmen... Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Hausarbeit ... alles Arbeit, aber unbezahlt! ▫️ Wer bitte kann uns ganz genau erklären, weshalb «Frauenberufe» weniger Wert zugeschrieben wird, und warum sie weniger Anerkennung bekommen. Und wer hat entschieden, dass die Arbeit eines Bank-Beamten so viel mehr Wert für unsere Gesellschaft haben soll, als die einer Pflege-Fachkraft, einer Coiffeuse, einer Kinderkrippen-Betreuuerin? ▫️ Wie sollen wir unsere Töchter UND Söhne stärken, welche die von der Wirtschaft (und Politik) gemachten Rollen-Bilder nicht mehr akzeptieren, wenn wir in einer „Es ist halt so“-Haltung alles hinnehmen und nicht aufstehen, die Schuhe ausziehen und endlich #reflektieren... ▫️ Lassen wir unsere Gemeinschaft wachsen, in dem wir anfangen endlich mit #fairen #Spielregeln die Figuren tanzen zu lassen... wenn nicht jetzt wann dann? ▫️ Für unsere Töchter UND für unsere Söhne. Gemeinsam, gleichauf und eben nicht mehr nebenher! Wenn es die Wirtschaft und die Politik nicht von alleine schafft (geht um viel Batzeli)... dann müssen wir halt nachhelfen. ▫️ Deshalb: Was wenn unsere Töchter Fragen??? ▫️ JA sagen zu ihnen als heranwachsende Frauen! ▫️ JA sagen zum Mut, um für sich und ihre Freundinnen einzustehen. ▫️ JA sagen zum Umbruch und zur lang überfälligen Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes in allen Belangen! ▫️ JA sagen für Gleichstellung von Mann und Frau. Schuhe ausziehen und Schritte machen in eine Zukunft, in welcher keine Fragen über Gleichstellung gestellt werden müssen... ▫️ So einfach ist das! Oder?


Herzlichst, Petra


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